Ihre Zahnarztpraxis im Herzen von Knittlingen
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Zahnerhaltung

Leider haben wir nicht das genetische Zahn-Erbgut von Haien. Wenn bei Haien Zähne verloren gehen, wachsen diese einfach wie selbstverständlich nach. Bei uns ist das leider nicht der Fall.

So ist ein sorgfältiger Umgang mit der Zahnhartsubstanz, insbesondere bei schon vorhandenen Defekten, entscheidende Voraussetzung für einen langfristigen Zahnerhalt. Durch eine Füllungstherapie können die meisten Zähne rekonstruiert und ihrer eigentlichen Verwendung, dem Kauen und Zerkleinern der Nahrung, wieder zugeführt werden. 

Ein einheitliches Vorgehen oder ein universelles Verfahren zu einer perfekten Restauration (Füllung) nach einer Kariesbehandlung oder einer Zahnfraktur gibt es leider nicht. Es gibt immer unterschiedliche Behandlungsmethoden, die sich jeweils aus den verschiedenen Füllungsmaterialien und Behandlungsindikationen ergeben.

 

Eines steht jedoch fest, jede Füllung ist individuell. Dabei steht der Erhalt der Zahnsubstanz und der Schutz des Zahnnerven im Vordergrung. Der aktuelle Stand der zahnmedizinischen Forschung und der aktuelle Stand auf dem Gebiet der Medizin weisen dabei den Weg.

Welche Materialien für Zahnfüllungen gibt es? (Angaben der Kassenzahn-ärztlichen Bundesvereinigung)

 

Amalgam:

 

Das silberfarbene Amalgam besteht aus einer Mischung aus Silber, Kupfer, Zinn und Quecksilber. Es ist weich, leicht verformbar und damit für die direkte Füllung eines Zahnes geeignet. Für ausgedehnte und schwer zugängliche Kariesdefekte im Seitenzahnbereich, wo großer Kaudruck herrscht, gilt es nach wie vor als  Material, was die Krankenkasse komplett übernimmt. (Kassenfüllung)

 

Glasionomerzement:

 

Glasionomerzement ist ein mineralisches Zement, das speziell für die zahnärztliche Anwendung entwickelt wurde. Das Material ist zunächst weich, wird direkt im Zahn verarbeitet und zeigt nach der Härtung eine matte, helle Oberfläche. Glasionomerzement wird heute hauptsächlich bei provisorischen Füllungen und bei der Versorgung kariöser Milchzähne verwendet. Es hat eine geringere Lebensdauer als Amalgam und Kunststoff und sollte deshalb regelmäßig auf seine Haltbarkeit kontrolliert werden.

 

Zahnfarbenes Komposit:

 

Der zahnfarbene Füllungswerkstoff Komposit besteht zu etwa 20 Prozent aus Kunststoff und zu etwa 80 Prozent aus einem Salz der Kieselsäure beziehungsweise feinsten Glasteilchen. Damit zählt er zwar zu den Kunststoff-Füllungen, ähnelt aber der Keramik. Dank verbesserter Materialeigenschaften und neuer Befestigungsverfahren ist Komposit heute formstabil und langlebig und deshalb für die Füllung von Front- und Seitenzähnen geeignet. Für größere Kariesdefekte gilt heute die geschichtete Kompositfüllung als Mittel der Wahl. Für höchste Ansprüche und wenn Wert auf besondere Ästhetik gelegt wird, kann für Front- und Seitenzähne eine Kompositfüllung gewählt werden, bei der die Mehrschichttechnik mit der Mehrfarbentechnik kombiniert wird. 

Impressionen aus dem Bereich der Zahnheilkunde

Die moderne Zahnheilkunde hat heute vielfältige Gesichter, die wir in Zusammenarbeit mit unseren Partnern komplett abdecken möchten. Einige davon finden Sie unter der Registerseite "Links". 

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© Praxis für Zahnheilkunde Müller Knittlingen (2019)